DSL Tarifrechner

Das Internet hat in Deutschland ein rasantes Wachstum zugelegt, immer mehr Verbraucher nutzen die DSL-Leitung, um sich einzuwählen. Das klassische DSL hat eine Verbindungsgeschwindigkeit von bis zu 16 Mbit/s, beim sogenannten VDSL sind sogar bis zu 52 Mbit/s möglich. Im Laufe der Zeit haben viele Anbieter DSL-Tarife im Angebot, sodass die Übersicht ein bisschen schwierig geworden ist. Es gibt ja nicht nur den einen Tarif, sondern viele verschiedene DSL-Angebote. Ob mit oder ohne Hardware, mit unserem Vergleichsrechner werden Sie leichter fündig.

Unser DSL-Tarifrechner ist eine tolle Stütze, um mit wenigen Klicks die gewünschten Informationen zu erhalten. Zusätzlich bietet der Vergleichsrechner für DSL auch die Möglichkeit, sich direkt zum ausgesuchten Anbieter weiterleiten zu lassen. Bevor Sie sich die einzelnen Angebote genauer ansehen, hier noch einige allgemeine Informationen und hilfreiche Tipps:

Was ist eigentlich DSL?

Mit den drei Buchstaben DSL wird der Begriff Digital Subscriber Line aus dem englischen Sprachgebrauch für Digitaler Teilnehmeranschluss verwendet. Darunter werden verschiedene Übertragungsstandards der Bitübertragungsschicht verstanden. Die Daten werden mit unterschiedlichen, aber hohen Übertragungsraten gesendet und empfangen. Das ist je nachdem auch noch im analogen Bereich möglich, obwohl die Deutsche Telekom daran arbeitet, dass dies in naher Zukunft nur noch über die sogenannte All-IP-Technik geschieht. Dann gibt es weder analoge noch ISDN-Anschlüsse, sondern nur noch die NGN-Technologie.

Nicht nur die Post, auch andere Telefonanbieter oder Kabelnetzbetreiber bieten solche Anschlussarten an. Dazu zählt auch der VoIP-Anschluss, der eigentlich ebenfalls ein ISDN-Anschluss ist, nur anders genannt wird. Das liegt daran, dass die Bezeichnung ISDN kein fester Standard ist. Manche Unternehmen bieten dann zwar einen ISDN-Anschluss an, schalten aber dann zum Beispiel VoIP oder eben NGN.

Verschiedene Angebote für DSL-Anschlüsse

Bei den Angeboten für den DSL-Anschluss kommt es darauf an, ob die angebotene Leistung am Standort auch empfangen werden kann. Manche Anbieter versprechen ihren Kunden eine Übertragungsrate von 52 Mbit/s im Downstream, aber tatsächlich kann nur eine weitaus geringere Schnelligkeit genutzt werden. Dies liegt darin begründet, dass Kunden, die zu weit von der Verteilerstation entfernt wohnen, nicht die gleiche Signalstärke bekommen, als Kunden in unmittelbarer Umgebung. Immer noch ist kein flächendeckendes Netz in Deutschland vorhanden, es gibt zahlreiche Regionen, in denen DSL überhaupt nicht verfügbar ist. Oder es sind nur Datenraten von 2 Mbit/s und wer will damit schon seine modernen Endgeräte voll nutzen?

Um alles mit akzeptabler Leistung nutzen zu können, sollten 6 Mbit/s zur Verfügung stehen. Surfen und mailen ist damit problemlos möglich. Verbraucher, die sich gerne Videos ansehen, werden schnell an die Grenzen der Technik stoßen, vor allem, wenn diese in HD-Qualität angesehen werden wollen. Das gleiche gilt auch, wenn große Dateien heruntergeladen oder eines der modernen Computerspiele gespielt werden soll. Hinzu kommt, dass in vielen Haushalten nicht nur ein Nutzer, sondern eine ganze Familie die gleichen Leistungen für sich beansprucht. In diesen Fällen sollte das Angebot möglichst von einem Provider kommen, der ADSL2+ oder einen VDSL-Anschluss anbieten kann.

Tipp: Einen DSL Verfügbarkeitstest machen, Anbieter dafür sind leicht über Suchmaschine zu finden

Verschiedene Tarifarten DSL

Es gibt nicht nur eine Vielzahl von Internetanbietern zum Thema DSL, sondern auch viele verschiedene DSL Tarife und Produkte. Die Benutzung des DSL-Vergleichsrechners ist deshalb nicht nur bequem, sondern kann auch helfen, Zeit und vor allem Geld zu sparen.

Die meisten Anbieter haben nicht nur einen einfachen DSL-Tarif im Angebot, sondern bieten bevorzugt Doppelflatrates an. Sie kann schon fast als Standard bezeichnet werden, mit dieser Art Flatrate können Endkunden gleichzeitig surfen und telefonieren. Damit hört das leidige Thema der besetzten Telefonleitung bei gleichzeitigem Surfen im Internet endgültig auf. Solche Flatrates kosten nicht viel mehr als eine normale Flatrate, dafür kann kostenlos ins deutsche Festnetz telefoniert werden. Dafür braucht man auch keine zweite Telefonleitung, denn das Telefonieren erfolgt über die DSL-Leitung/VoIP.

Ein weiteres Angebot der Provider ist es, neben dem unbegrenzten Telefonieren im Festnetz und dem Surfen von zu Hause aus auch einen Stick für das mobile Internet anzubieten. Mit diesem Stick sind Sie auch unterwegs per Laptop oder iPad bzw. Tablet immer online und können surfen oder Mails verschicken. Der Stick wird mit einer zusätzlichen SIM-Karte bestückt, der Betrieb erfolgt dann über das Handynetz. Dieser Service ist natürlich nicht kostenlos und so sollten Sie auch bei dieser Variante die Angebote und ihre Preise im Blick behalten. Vergleichen Sie hier mit unserem DSL-Tarifrechner und finden Sie bequem das passende Angebot.

Und damit das Angebot wirklich komplett ist, kommen auch noch die Doppel Flat und die Fernsehflatrate hinzu. Mit einem solchen Angebot bleiben wirklich keine Wünsche offen. Unbegrenztes Surfen, telefonieren und dann auch noch günstig über die DSL-Leitung fernsehen? Einige Anbieter erfüllen auch diesen Wunsch und machen es per Internet-TV möglich.

Beachten Sie bei allen Angeboten die Verfügbarkeit, denn nicht alle Angebote können technisch überall genutzt werden. Sollten Sie über einen Anbieterwechsel nachdenken, sollten Sie nicht nur die DSL-Verfügbarkeit an Ihrem Wohnort prüfen, sondern auch die DSL-Geschwindigkeit prüfen. Auch dazu gibt es etliche Tools, die Sie schnell im Internet finden können.